Teil eines Werkes 
2. Band, Napoleon in Aegypten : historisch romantisches Gemälde : 1. Theil (1853)
Entstehung
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konnte. Die Hand gegen die Sonne haltend, folgten dann ſehnſüchtig ſeine Blicke den in der Ferne dahin⸗ ziehenden Kriegerhaufen, und ließen nicht ab, ſo lange ein funkelndes Bajonet oder ſchimmernder Küraß zu erblicken war. Um Vieles mißmüthiger kehrte dann der junge Gärtner zu ſeinem langweiligen Geſchäft zurück, das ihm überdies höchſt unritterlich vorkam.

Als nach einiger Zeit der Maulwurf ſchlechterdings keine Anſtalt treffen wollte, ſich fangen zu laſſen, ward Baptiſtens Unmuth ſo vernehmbar, daß er ſelbſt dem Fräulein auffiel, welches ſpeben mit Ninon von der ſtillen Waſſerfläche zurückkehrte, in welcher ſie ihre Toilette nicht ohne Wohlgefallen betrachtet hatte.

Was fehlt doch dem Baptiſt? frug Clemence, ich höre ihn fortwährend ſchelten, und gleichwohl ſehe ich Niemanden im Garten, mit dem er ſich zan⸗ ken könnte.

Er will partout Soldat werden, verſetzte Ninon, welche mit des jungen Gärtners innern Angelegenhei⸗ ten mehr vertraut ſchien.

Wie, iſt das wahr? frug das Fräulein von Montreuil, die jetzt näher an den Maulwurfsjäger herangetreten war,Du wollteſt Soldat werden?

Allerdings, geſtand Baptiſt;aber der gnädige Herr hat mir es rund abgeſchlagen, fügte er trau⸗ rig hinzu.

Und hat wohl daran gethan, ſprach Elemence; gibt es doch der Soldaten genug.

Uebergenug, ich predige es ihm täglich, meinte Ninon.

Aber Guiſeppe Peril und Robert Merlin, die beiden Nachbarn, hielt Baptiſt entgegen,haben ſich auch einſchreiben laſſen, obſchon ſie heuer noch frei waren.

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