Teil eines Werkes 
1. Band, Camelien : Novellen und Erzählungen : [1] (1853)
Entstehung
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Das nichtswürdige Gewölk, war die Antwort, das ſich da bildet, kann leicht meine ganze mühſelige Obſervation zu Grunde richten. Es marſchirt direct auf die Sonne. Sehen Sie da.

Es waren dies Worte aus einer ſchöneren Welt. Ich blickte ſogleich auf. Richtig, ein köſtliches Wolken⸗ gebirg wälzte ſich gegen die Sonne. Ja, wenn die Noth am größten, iſt des Himmels Hülfe am näch⸗ ſten, ein wahrer, herrlicher Spruch. Ich athmete von Neuem auf.

Könnt' ich doch dieſe elenden Waſſerhoſen zer⸗ blaſen; ich möchte mit Knitteln drein ſchlagen, ei⸗ ferte Findeiſen.

Sie werden die Frau Sonne und Venus mit Stumpf und Stiel verſchlingen, rief ich, von neuer Hoffnung und Lebensluſt begeiſtert.

Hoffentlich wird ſich der prächtige Ball nicht wer⸗ fen laſſen, tröſtete ſich mein Freund.Er hat noch Kraft genug, dieſes naſeweiſe Gewölk auf nichts zu reduciren.

Dies Mal hatte der Aſtronom Unrecht. Nach we⸗ nigen Minuten ſtacken Sonne und Venus hinter dich⸗ tem Gewölk. Ich that einen freudigen Luftſprung und rief:Nun können wir den Frauenhofer getroſt einpacken, heute kommt die Sonne nicht wieder. Find⸗ eiſen widerſprach und hatte noch große Hoffnung. Richtig ward auch nach einiger Zeit der Sonnengott für ein paar Augenblicke ſichtbar, und der Aſtronom hatte die Freude, ſich die Venus empfehlen zu ſehen.

Ich wünſchte von ganzer Seele geſegnete Fahrt und dankte allen Heiligen, aus offener Todesgefahr gerettet zu ſein. Ehe Findeiſen ſeine Präparate in Ordnung brachte, war ich längſt die Bodentreppe hinab und zankte mit den Couſinen, welche mich ſo gewiſſen⸗