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Ich ſteckte ſogleich den Kopf in den warmen Sonnen⸗ ſchein hinaus, da tönte wohlbekanntes Summen an mein Ohr. Es waren Bienen, die die paar aufge⸗ brochenen Blüthen eines zeitigen Birnbaums unmſchwirr⸗ ten. Geduld, ihr Leutchen, rief ich, bald werden mehr ſolche weiße Guckäugelein zum Vorſchein kommen, daß ihr euch nicht mehr um ein einſames Zweiglein zu ſtreiten braucht. Gern hätte ich dieſe Tage einen Ausflug in das höhere Gebirge gemacht, aber da ſieht's noch gar zu winterhaft aus. In den Schluchten liegt der Schnee noch Mannshoch, und wo ihn die Sonne geſchmolzen, iſt ob des feuchten und weichen Bodens nicht fortzukommen. Den 13. April.
Jean Paul, Gvethe und Moſen, ein Bischen Oken und Schubart ſind meine einzige Lectüre. Mit dieſen Leuten will ich mich getroſt, ein Robinſon Cruſoe, ein paar Jahre auf eine Inſel ſperren laſſen. Sie haben ſämmtlich der Mutter Natur hinter die Couliſ⸗ ſen und dem lieben Gott hinter die Karten geguckt. Der Blüthenſtaub in den Glocken und Kelchen iſt ihnen nicht minder theuer als die Sonnen dort oben.
Wie freu' ich mich auf die Zeit der Apfelblüthe. In dem Obſtgarten und auf dem freien Platze vor den Gutsgebäuden ſtehen herrliche Apfelbäume, himmliſche Kerle. Da hab' ich mir's poetiſch ausgedacht. So⸗ bald ſie in vollem Flore ſtehen, laſſ' ich unter einem der Matadore einen Tiſch tragen, ein paar Flaſchen Scharlachberger darauf, mit grasgrünen Römern. Und wenn dann der Abend duftend heraufblickt und von Zeit zu Zeit blutgeſäumte Apfelblüthen herniederträu⸗ feln in die Becher, dann nehm' ich mit Joſeph und Neubert Platz unter dem Baume. Der erſtere erzählt mir von Napoleon, der andere von ſeinem Dinter;


