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ſie dem Churfürſten von Baiern an, und dem Pfalzgrafen, aber es war überall nichts; ſie wollten mich entweder in das Volk ſtecken, oder in eine Soldatenſchule thun, und beides litt ich nicht. Daher ging ich wei⸗ ter— und eines Tages, als jede Welle des ſchönen Rheines im Sonnen⸗ ſcheine blitzte und glänzte, kam ich nach Frankreich hinüber. Ich gedachte, dem Könige Ludwig meinen hoffnungsreichen Degen zu Füßen zu legen. Viele Tage wanderte ich durch das fremde Land und durch die fremde Sprache, bis ich eines Abends, da eben ein ſtiller Regen von dem grauen Himmel fiel, in die finſtere Stadt Paris einzog. Ich glaubte damals noch gar nicht, daß es mir fehlſchlagen könnte. Ich verſtand die Sprache wenig, kannte keinen Menſchen in der Stadt, aber dennoch drang ich vor, und wurde zu dem Könige geführt. Er fragte mich, was ich zuerſt lernen würde, und ich antwortete: die Sprache. Er lächelte und ſagte, daß er meiner gedenken wolle. Ich fing nun an, die Sprache zu lernen und auf die Antwort des Königs zu warten. Als mir das Geld aus⸗ ging, und ich nur mehr ein einziges Goldſtück hatte, dachte ich mir, daß ich nun in ein Spielhaus gehen müſſe, um eines zu gewinnen. Ich wußte ein ſolches Haus; es ſtand in einer langen, des Abends immer ſehr ſchön erleuchteten Gaſſe, und ich hatte es bisher nur von Außen ge⸗ kannt. Als es wieder Abend war, ging ich in die Gaſſe und ſchaute es wieder von Außen an. Da fuhr ein Wagen quer an mir vorüber in das Haus hinein, und beſpritzte mich mit dem Kothe der Straße. Unter dem Thorwege hielt er an, der Schlag wurde aufgeriſſen, ein ſchön gekleideter Mann ſtieg aus, ging die Treppe hinauf und ein Diener trug ihm ein Käſtchen nach. Ich ging nun auch durch die Pforte des Hauſes, ging über die Treppe hinauf, wo Bildſäulen ſtanden, kam in den Saal, wo Menſchen liefen, und ſchaute eine Weile zu. Dann ging ich hinzu, legte mein Goldſtück auf eine Karte, wie ich die andern hatte thun geſehen, und nach einer Weile ſchoben ſie mir mehrere Goldmünzen hin. Ich war nicht ſtark überraſcht und ſetzte wieder. Das Spiel kannte ich nicht; es wurden nur immer Karten herabgelegt, immer die nämlichen zwei ruhi⸗ gen Worte geſagt, wie der Perpendikel einer Thurmuhr, und die Leute ſchoben ſich Goldſtücke hin und her. Als endlich der Mann am obern Ende des Tiſches ſein Käſichen zuſchloß, hatte ich mehrere Hände voll Goldſtücke in der Taſche. Es war indeſſen nach Mitternacht geworden, ich ging nach Hauſe und ſchüttete das Geld in mein Barett, das ich auf


