Teil eines Werkes 
1. Band (1855)
Entstehung
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er mit Anordnungen, die ich immer nicht befolge. Im Auguſt wird eine Alpenreiſe gemacht, und vielleicht berede ich Lothar auch dazu, wenn nämlich der Verlauf der Bekanntſchaft mit ihm ſo glücklich fortgeht, wie der Anfang iſt. Wir wollen den Großglockner beſteigen. Zum Schluſſe noch Eins: Du haſt dreißig Dukaten angewieſen; ich habe ſie erhalten. Es hat ſich hierbei die Lächerlichkeit ereignet, daß mein Contingent, nämlich die Hälfte meiner dießmonatlichen Einkünfte, welche Dir ge⸗ bührt, gerade eben ſo viel beträgt. Laß uns alſo in Zukunft lieber Ge⸗ genrechnungen machen und bloß die Ueberſchüſſe ſenden. Ich glaube, wir erfüllen ſo unſern Bruder- und Theilungsvertrag auch und mit we⸗ niger Umſtänden.

Lebe wohl und bleib' mein treues Bruderhetz.

Das heutige Tagebuchblatt iſt ur dieſer Brief an Dich; aber ich dachte auch nichts als Dich Lebe wohl!

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4. Zlockenblume.

3. Mai 1834.

Ich haſſe eigentlich keinen Menſchen auf Gottes ganzer grüner Erde— aber da iſt ein junger Mann, der mir nachgerade zuwider wird, wie die ärgſte meiner Sünden. Er iſt ein Begegner, deren faſt jeder einen hat, ſo wie ich ihn; ob aber der andern ihre auch ſo emſig und unermüdlich ſind, daran zweifle ich. Gehe ich in den Prater, ſo ſitzt er auf einer Bank, fliege ich von da in's Belveder, ſo geht er ſchon am Rennwege herein. Wenn Dir etwa in den Pyrenäen ein langer Herr vorfällt, der kein Halstuch umhat, und ſchlechthin den Mylord ſpielt, der iſt es und kein anderer. Es iſt mir, als ſuche er mich ordentlich. Ent⸗ weder iſt er der ewige Jude, oder jener Reiſende, deſſen Name überall ſteht, oder weil dieſer geſtorben ſein ſoll, ſein Geiſt. Es wäre das Ver⸗ nünftigſte, wir grüßten uns gegenſeitig höflich.