Teil eines Werkes 
1. Band (1855)
Entstehung
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Ach, ihr Armen, kennt ihr denn die Herrlichkeit, und kennt ihr denn die Tücke des menſchlichen Herzens?

4. Fruchtſtück.

Manches Jahr war ſeit dem Obigen verfloſſ ſen, allein es liegt nichts davon vor.— WVech ein Glühen, welch' ein Kämpfen zwiſchen Beiden war, wer weiß es? Nur ein ganz kleines Bild aus ſpäterer Zeit iſt noch da, welches ich gerne gebe.

Vor einigen Jahren war ich in Paris, und hörte einmal zufällig beim Reſtaurateur einem heftigen Streite zu, der ſich über den Vorzug zweier Bilder erhob, die eben auf der Ausſtellung waren. Wie es zu gehen pflegt, einer pries das erſte, der andere das zweite, aber darin wa⸗ ren Alle einig, daß die neue Zeit nichts dem Ae hnliches und was die ganze Welt nur noch mehr reizte, war, daß kein N Renſch wußte, von wem die Bilder ſeien.

„Ich kenne den Künſtler,“ rief ein langer Herr,„es iſt derſelbe blaſſe Mann, der vorigen Sommer ſo oft auf dem Thurme von Notre⸗Dame war, und ſo viel ſchwieg. Er ſoll jetzt in Südamerika ſein.“

Das Bild iſt von Mouſard,“ ſagte ein Anderer,„er will nur die 3 E

„Ja, das malt einmal Mouſard,“ ſchrie ein Dritter,„die Gemälde ſind n mit einem falſchen Namen verſehen, ſage ich, weil ſie von einer hohen Hand ſind.“

Einige lachten, Andere ſchrieen, und ſo ging es fort, ich aber bezab mich vom Reſtaurateur auf den Salon, um dieſe geprieſenen Stücke zu ſehen. Ich fand ſie leicht, und in der That, ſie machten mich eben nſ betroffen, wie die Andern, die neben mir ſtanden. Es waren zwei iMond⸗ bilder— nein, keine Mondbilder, ſondern wirkliche Mondnächte, aber ſo dichteriſch, ſo ichauch ſo trunken, wie ich nie ſolche geſehen. Immer ſtand eine gedrängte Gruppe davor, und es warm ſerkwürdig, wie ſelbſt

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