Auskunft, ob mir Niemand helfen kann auf dieſer Welt, daß ich die Schand nicht ausſtehen muß.“
„Da kann Niemand helfen,“ gibt er mir zur Antwort— „die Strafe iſt einmal zu gerecht. Geht Er zur Regierung, ſo bekommt Er Ruthenhiebe, denn wenn man jetzt einem geiſt⸗ lichen Herren etwas thut, ſo iſt's der Regierung immer, als wenn man's ihr ſelbſt gethan hätte. In vierzehn Tagen ſtellt Er ſich und laßt ſich einſperren. Jetzt rechtsum kehrt euch, Gſchwindſchritt Marſch, hinaus.“—
Und da lachen wieder alle die Schreiber ſo erbärmlich, daß es eine Schande war.
Ja, Gſchwindſchritt Marſch, hinaus, denk ich mir, etwa ins Waſſer, in die beſſere Welt, bis mir auf der Stiege der Schlickertoni von Feldwies begegnet, derſelbe brave Burſch, weißt Du, der uns vor fünf Jahren einmal geholfen hat auf dem Miesbacher Markt, wie wir mit den Schlierſeern gerauft haben und ſagt:„Du biſt ja ganz käsweiß, Hanſel, hat Dich
gewiß was geärgert!“ Auf dies erzähl' ich ihm die ganze Geſchichte.
„Nu!“ ſagt er,„ſo ſollen doch gleich alle Schreiber ver⸗ recken, wenn da nicht zu helfen iſt. Ich bin einmal in der nämlichen Patſch geweſen und in München iſt mir doch noch geholfen worden. Jetzt beſorg ich Dir oben die Abſchrift und dann fährſt Du mit mir auf Feldwies und bleibſt über Nacht,
und da geb ich Dir ſchon die rechten Einſchläge. Und morgen machſt, daß Du hinein kommſt.— Wer weiß wie's geht.“ Das war mir Alles recht und dem Zennſenſeppel von


