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Evangeli ausweist, alle einander gedutzt und wenn ich mich länger beſinnen wollte, fielen mir noch ganz andere Sachen ein.
Item es gehen etliche Tage herum und bald hat es mich gefreut, daß ich ihm ſo herzhaft hinausgegeben und bald habe ich ein Bedauern gehabt, daß die Menſchen einander ſo belei⸗ digen mögen, ohne zu wiſſen warum, aber auf einmal in der andern Woche kommt ein Einſpänner in's Dorf herein, ein ganz friſches Fuhrwerk, und ſitzt der Aſſeſſor drinnen und der Praktikant, welche beide beim Vikari abſteigen. Ich ſchau da von meinem Hauſe(man dürfte faſt ſagen: Häuschen) öfter hinüber und ſo nach etlichen Stunden kommen alle drei wieder heraus, ganz feuerroth im Geſicht und ſo luſtig, wie ich ſeit meinem Hochzeittag nicht mehr geweſen bin. Und die Häu⸗ ſerin kommt auch hinterdrein und ſchaut ganz liebreich auf die Herren. Und alle drei haben Cigarren geraucht und die Häu⸗ ſerin hat auch eine gehabt, aber halbverſteckt in der Hand. Aha, denk ich mir, da hat der Ruppertsberger und derſelbige Grimmeldinger, den die Häuſerin ſo lobt, die haben da auch mitgethan. Und zuerſt heben ſie den Aſſeſſor auf ſeinen Sitz 6 und der Praktikant ſpringt nach wie ein Eichhorn und der Vikar ſagt:
„Liebe Landsleut, noch einmal ſag' ich's euch! jetzt laßt mich nicht ſitzen, ſonſt iſt aller Reſpekt verloren, wie dem Juden ſeine Seel.“
„Ja wahrhaftig,“ ſagt der Praktikant darauf ganz über⸗ laut und gibt ihm die Hand,„Dir ſoll geholfen werden, Pfaff, zuerſt um Deines Glaubens willen, und nachher weil


