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hat wenig geſprochen, außer mit den Augen, die waren voller Lob und Preis; denn wirklich war jedes Wort und jedes Wörtel von ihr hineingemalt in das Bild.„Nur die Burgel, mein ich,“ ſagt der Bruder,„haſt zu ſchön angefärbt.“ „Da kann ich nicht helfen,“ ſag' ich,„ſie iſt mir halt ſo vorgekommen.“ Da hat er gelacht und ſie iſt ganz roth geworden.
Item der Schmied von Erlbach macht das Kreuz zu der Tafel und Alles miteinander wird auf den Kirchhof geſtellt und auf das Grab. Und dort ſtehts noch und wenn Du ein⸗ mal hinkommſt, ſo wirſt Du's finden. Wer aber noch eine rechte Freude empfunden, das waren die Bauern von Erlbach, die den alten Lindenberger alle gern gehabt haben und noch jetzt, wenn mir einer begegnet aus der Gemeinde, ſo lobt er das ſchöne Grabbild.
Aber bald darauf kommt der Bruder wieder und ſagt: „Wer weiß, was aus der Tafel wird auf dem Kirchhofe in Regen und Schnee. Ich ließe mir das Gemälde gern auf eine Leinwand malen, drei-, viermal größer und hinge es auf im Hof zu Lindenberg. Meinſt, Du kannſt das machen?“ „Ich will's probiren,“ ſag' ich,„das kann recht ſchön werden und eine wahre Pracht. Aber nachher müßte man die Ge⸗ ſichter nicht mehr ſo von ungefähr malen, ſondern ein ordent⸗ liches Conterfei.“„Schau,“ ſagt der Bruder,„das wär ſchön und ſo bald Du Zeit haſt, kommſt Du hinauf und bleibſt bei uns. Und nebenbei ſtreichſt die Thüren an und die Fenſter und zu den Bauern ſagſt Du überhaupt, es iſt nichts Anderes,


