Teil eines Werkes 
1. und 2. Lieferung (1819)
Entstehung
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gewiß die Freude des armen Mannes tiefer, als je die eigne. Die Freuden des Wohlthuns ſind ein flächtiger Liebesblick, dem ein Herz dem an⸗ dern zuwirft, das ihm in den Wöbeln des Le⸗ bens begegnet, und mit Sturmwindsetle Loräber⸗ ſtreift; es hilft ein Gefangener dem andern die Eiſenfeſſeln tragen, weil ſeine ihm nicht völlig ſo ſchwer ſind, wie dem Bruder; es will ein Wi⸗ derhall dem andern antworten und ein Wider⸗ ſchein den andern beleuchten, da doch beide nur Widerhall und Widerſchein ſind von unbekannten Urton und Urlicht. Bedenkt das alle wohl, ihr Geſegneten, denen das Schickſal den Zauberſtab in die Hand gab, durch deſſen Berührung ſich die Menſchenherzen der Freude offnen! Iſt es nicht Himmelsluſt, wenn eine unſterbliche Seele ſich üͤber einen Groſchen freuen kann?

17. Für die Philosophen.

Martha, Martha, du machſt dir viel zu ſchaffen, aber Eines iſt Noth! So rief der HErr einſt der, alle möglichen Suppen und Gerichte zuſammenbrauenden Hauswirthin zu; und deſſelbigen gleichen könnte mit demſelben Rechte zurufen der wahre Weltweiſe den zahllo⸗ ſen Philosophen des achtzehnten und neunzehnten Johrhunderts.

18. Die große Feinkuͤche.

Wer geſund und hungrig iſt, ißt Hausba⸗ ckenbrot und ein Stuͤck Rindfleiſch. Wenn kein