Teil eines Werkes 
1. und 2. Lieferung (1819)
Entstehung
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niſſen, mit denen ſich die armen, geplagten Menſch⸗ lein den ewig ſie verwirrenden Kreiskauf von Le ben und Tod ſo einigermaßen deutlich zu machen ſuchen, auch von mir eins dozu verlangt wuͤrde, ſo wuͤrd ich mich etwa eine Weile befinnen, und dann ſagen: Die Welt iſt ein Brau- und Brenn⸗ haus. So ſeltſam und wunderlich das klingen mag, ſo getrau ich mirs dennoch durchzufuͤhren, wie man ſogleich aus dem folgenden Satze fehen wird. Es wird uͤberall, im Himmel und auf Erden, von Stern zu Stern, von Menſchen und nicht von Menſchen, ſtets Hoͤheres aus Niederem abgezogen. Das Erdenleben iſt die Schlan⸗ genrohre, durch deren mannigfach gekruͤmmte Windungen ſich ein Alles verdunkelnder ſchwarzer Dunſt und Rauch zwaͤngen muß. Wie aber der Branntweinbrenner die Dämpfe aus ihrer gleich⸗ guͤltig faulen Lauheit durch Kaͤlte zur größ⸗ ten Hite bringt, ſo auch hier. Das Grab iſt das rechte echte Kuͤhlfaß; in ſeinem kalten In⸗ nern ſtarrt der lauliche Erdendunſt plotzlich, ſchießt auf und ſetzt ſich an in den großen Trop⸗ fen der Todesangſtthraͤnen und des Todesſchwei⸗ ßes, und tritt dann auf der andern Seite her⸗ aus niedergeſchlagen der Moder iſt das nie⸗ derſchlagende Pulver zum brennenden geiſti⸗ gen Alcohol, der auf andern Sternen ins un⸗ weiter verfluͤchtigt und verreinert werden ann.

12. Frauenwürde.

Weibliche Unſchuld und Reinheit im hoͤchſten