Teil eines Werkes 
4. Band (1900) Ritter und Eremit
Entstehung
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nach, wcht athemlos in den Ge⸗ wölben umherirrte.

In dieſem Augenblick war die Hauptpforte überwältigt; Johann Staub, Kaſtriota, Bombans und der ſchwarze Ritter traten mit Fackeln in den unterirdiſchen Gang.

Sie erblickten die Jungfrau, nach welcher eben der Dolch des Italieners gerichtet war; aber fer⸗ nerhin ſah man noch eine große Geſtalt, welche ſich mit der Schnelligkeit eines Geiſtes gegen den Italiener bewegte.

Es war Johann II., der mit dem Degen des Venetianers, welcher von einem Knopfe ſeiner Dalmatica abgeglitten war, ſeiner Tochter zu

Hilfe eilte.

In einem Augenblick hatten Johann Staub und Bombans den Venetianer ergriffen, während Ka⸗ ſtriota ſeine Wohlthäterin auf die Arme nahm, um ſie aus dieſen grauſenvollen unterirdiſchen Räumen zu tragen.

Bald folgte ihr Johann der Zweite, um in die Arme der geliebten Tochter zu ſinken, welche ihn

mit Entzücken küßte und heiße Thränen über die Iw. 2