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„Alter Mann! wenn dem ſo iſt, wie Ihr ſagt, ſo verzichte ich auf meine Rache.— Ich erwarte Euere Vorſchläge.“
„Herr Ritter,“ antwortete Moneſtan,„unſere Vorſchläge ſind der Art, daß Jeder die Gerechtig⸗ keit derſelben anerkennen muß. Die Prinzeſſin hat ſich nämlich eine Friſt von acht Tagen erbeten, um nachdenken und ſich zu dieſer Verbindung ent⸗ ſchließen zu können. Der König hat ſeiner Toch⸗ ter dieſe Friſt nicht verſagen können. Wenigſtens iſt auch dieſer kleine Zeitverluſt nöthig, damit ſie
Euch kennen lernen könne, Ihr aber derſelben durch tauſend kleine Aufmerkſamkeiten, die Euerer und ihrer würdig ſind, den Hof machen könnt. Und wäre auch das Alles nicht, ſo würde dennoch eine Friſt von acht Tagen mindeſtens nöthig ſein, um die Vorbereitungen zur Verheirathung zu treffen.“
Moneſtan ſchwieg, als er ſah, daß die Züge des Ungläubigen ſich veränderten.
Der Ungläubige ging dann wieder auf und ab, indem er an die glänzende Verbindung dachte, welche er nicht im Traume gehofft hatte.
Michel Angelo erkannte, daß es dem Ungläu⸗


