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erſtarrt den Friedensboten an, wogegen der Un⸗ gläubige verwundert ausrief:
„Könnte es wahr ſein!“
„Graf Enguerry,“ antwortete Moneſtan, „noch nie ſind meine Lippen von einer Lüge befleckt.“
Enguerry kreuzte die Arme über der Bruſt und ging mit großen Schritten in der Halle auf und nieder.
Moneſtan, Trouſſe und der Biſchof blickten auf ihn und hofften bereits, daß ſie die erwünſchte Friſt erlangen würden.
Michel Angelo dagegen bebte.
Er glaubte aus dem Benehmen des Ungläu⸗ bigen zu erkennen, daß er ſeine Rolle zu Ende ge⸗ ſpielt habe, daher er demſelben tauſend Winke gab, um eine Zwieſprache mit ihm zu erlangen.
Der Ungläubige war aber ſo tief in Gedanken verſunken, daß er die Winke des Venetianers gar nicht bemerkte.
Endlich blieb Enguerry ſtehen, richtete ſeinen ſtechenden Blick auf Moneſtan und ſagte zu dem⸗ ſelben:


