Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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nur ſelbſt ſagen, und er hatte erſt noch manches

zu überwinden, bis er auf dem Standpunkt an⸗ langte, wo es ihm möglich wurde, ſie für immer in ſeine Arme zu ſchließen:

Daß er das Kind der Liebe Rudolfs und eines Bürgermädchens Kind die Kloſterentflohene, die Schauſpielerin, nicht ohne ſeiner Mutter den Todesſtoß zu geben, als Gräfin Bardenberg in das Schloß ſeiner Väter einführen dürfe, erkannte er nur zu wohl, und machte deshalb auch keinen Verſuch dazu, der noch gewagter erſchien, da ſeine Mutter von den eindringenden Zeitverhältniſſen ſo ſchmerzlich betroffen worden, daß für ihre Geſund⸗ heit das Schlimmſte zu fürchten war. Dazu kam noch, daß eben dieſe Verhältniſſe ſeine ganze Thätig⸗ keit in Anſpruch nahmen, und er viel Schweres und Unangenehmes durchzukämpfen hatte, bis ſeine Stellung wieder eine geordnete und geſicherte war.

Er ſuchte dem Geiſt der Zeit Rechnung zu tragen, und der junge Graf von Bardenberg galt für einen der humanſten und duldſamſten Träger eines altadlichen Namens. Doch gerade dieſes raubte der Gräfin, ſo ſchonend Edgar ihr auch Alles auseinanderſetzte was ihr nicht vorzuenthalten war,

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