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ſpreche dir, wenn ich dich beſtatten muß, das deine ſtets mit friſchen Lorbeern zu umranken.“ Pauli konnte ſich nicht recht erklären, warum ſie hier bleiben wollte— für immer hier an dem ſtillen Orte. Ihm ſelbſt war es indeſſen ganz wohl an dieſem ſtillen Ruhepunkt. Seine Kör⸗ perkräfte ſchwanden allmälig hin, und auch ſein Geiſt wurde nach und nach wie der eines Kin⸗ des. Wilhelmine leitete und führte ihn wie eine liebende Mutter. Dieſe Sorge war eine Wohl⸗ that für ſie an den einſamen Orte, an dem ihr Geiſt, an Aufregungen und eine beſtimmte Thä⸗ thigkeit gewöhnt, ſich ſonſt leicht in unheilbare Melancholie hätte verlieren können. Doch das Leben des greiſen Künſtlers hatte ſein Endziel erreicht; an einem ſchönen Früh⸗ lingsmorgen hauchte er ſanft und leicht, faſt unmerk⸗ lich ſeine Seele in Wilhelminens Armen aus.— Sie ließ ihn an der höchſtgelegenen Stelle
des Gartens beſtatten, die einen Blick in die
Ferne gewährte, in den bläulichen Vordergrund des Thales und auf die Spitzen der Eiskuppen, die in ihrem wunderbaren Farbenwechſel über den
grünen Bergen ſich in die Wolken erhoben. 13*„


