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es ſollte mir fürchterlich tagen.— Doch ſtille, ſtille davon.— Verlaſſen ſie Wilhelmine nicht — wachen ſie über ihr Glück, ihre Ehre, daß ſie wenigſtens dieſes Namens würdig bleibe.“
„Sie iſt deſſen würdig;“ ſagte Edgar mit vieler Wärme.„Ihr Leben, obgleich es mitunter ſelbſt ein abenteuerliches war. iſt doch ſo rein, wie das dieſes holden Kindes; denn das, was ſie gewor⸗ den iſt, beweiſt den höhern Geiſt, der in ihr lebt, bekundet das vortrefflichſte Herz, das je eine Bruſt bewegte. Was Unſtetes und Schlimmes ſich bei ihr gezeigt, war nur die Folge ihrer erſten lieb⸗ loſen Erziehung und des Zwanges, dem ihr ſtarker Geiſt ſich hier beugen mußte. Ging doch ſelbſt dieſes ſchmiegſame Weſen darunter zu Grunde.“
„Manuela war ein ſtilles, frommes Gemüth, nur hier konnte es ſeine Heimat finden, und daß ihr zarter Körper erlag— wenn die Schuld hie⸗ bei Jemand trifft, ſind ſie es zunächſt und— Wilhelmine.“
„Nein, der Geiſt iſt es, der ſie hieher ver⸗ pflanzte— auf dieſen unnatürlichen Boden, dem keine friſche und kräftige Blüthe entkeimen kann,
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