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welches ihre Tochter dem Himmel weihte, ſich jedenfalls erfüllen müſſe, war keine Frage für ihn, und nur, wer von den beiden Verlobten zu entſagen hatte, der Punkt, um den es ſich eigent⸗ lich handelte, und der ihm einige Sorge machte, weil mit ihm das Erbe zuſammenhing.— Be⸗ harrte Edgar auf dem Beſitz der Braut, ging es dem Kloſter verloren,— und das allein war es, was Pater Eugenius, den Freund und Rath⸗ geber der Gräfin Maria ſeit der Geburt Alinens, mit immer größerer Unruhe erfüllte, je ruhiger ſich Edgar zeigte und je näher ſie dem Ort kamen, an dem es ſich entſcheiden mußte.
Es fiel ihm faſt ſo ſchwer als der Priorin, die gewohnte äußere Würde aufrecht zu erhalten; doch gelang es Beiden, ſich gegenſeitig zu täuſchen, und nur Edgar zeigte, ſeit ſie im Kloſter ein⸗ getreten, eine aufgeregtere Stimmung. Der Mo⸗ ment war da, wo ſich ſo Wichtiges für ſein Leben entſcheiden ſollte— was Wunder, daß ſein junges Herz unruhiger zu pochen begann.
Der Pater und die Priorin unterhielten ſich über ganz gewöhnliche Dinge; Edgar trat an das Fenſter und ſah in den ſtillen Kloſtergarten


