Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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heißeſt nicht Manuela, ſondern Aline von Bar⸗ denberg, und biſt die nahe Verwandte des Man⸗ nes, der dich deiner heiligen Beſtimmung entrei⸗ ßen will, ohne deine Mutter, ohne deinen Willen.

O, mein Herr und Heiland, beſchütze mich!

Er wird dir Kraft verleihen, der drohenden Gefahr mit weiſem Sinn zu begegnen.

Wie kann ich es? O ſprich, rathe, helfe, be⸗ ſchütze mich, ehrwürdige Mutter! Ich bin ſo verwirrt von Allem dieſen, ganz betäubt. Iſt denn Alles wirklich ſo?

Es iſt ſo. Faſſe dich, und merke wohl auf das, was ich dir ſage: Nahe dem Mann, der dich in ſündhaftem Wunſch zur Gattin begehrt, in frommer Demuth und flehe ihn an, dir zu entſagen; denn nicht du darfſt das Bündniß lö⸗ ſen, das eure Väter geſchloſſen, er muß zurück⸗ treten, aus freiem Antrieb es thun und ohne einen Grund von deiner Seite ſeine Rechte an dich aufgeben.

Manuela ſchien über die Worte der Prio⸗ rin nachzudenken. Dieſe fuhr nach einer Pauſe fort:

Deine Bitten müſſen ihn rühren, deine Thrä⸗