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und ſie werden begreifen, von welch' hohem In⸗ tereſſe mir ihre Verbindung mit der Gräfin Aline iſt.“
„Mit ihrer Schweſter, Ella!“
„Ich habe kein Recht, ſie ſo zu nennen, ich heiße nicht Ella von Bardenberg.“
„Aber ſie ſind meines Oheims Kind. O, warum adoptirte er ſie nicht?“
„Er konnte es nicht wohl thun, da ſeine recht⸗ mäßige Gemahlin noch lebt, und er ſchon mit ihr verbunden war, als er meine Mutter kennen lernte.“
„Der Unſelige! Er hat beide Frauen un⸗ glucklich gemacht, und ſelbſt ein luſtiges Leben geführt bis an ſein Ende.“—
„Aber ſein Ende war ſchrecklich, Edgar!“ er⸗ widerte Ella ſchaudernd und fuhr leiſe fort:„Ich liebte meinen Vater— man ſprach mir nur im⸗ mer von ihm, nie von ihr— der Mutter; ich wähnte ſie geſtorben, erſt, als er todt war, theilte mir Joſepha mit, daß ſie vielleicht noch am Leben ſei. Doch ſie liebte mich nicht, ſonſt hätte ſie nüch nicht verlaſſen, drum wollte ich ihrer auch nicht in kindlicher Liebe gedenken.— Ich war ſehr un⸗


