Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

183

dernd bei einander ſaßen, wagte er es, ſie mit vebender Stimme um einen Blick in ihre Ver⸗ gangenheit zu bitten.

Einen Moment blitzte ihr Auge flammend auf, dann aber ſeine Hand faſſend, ſagte ſie weich:

Sie ſollen als mein Freund ſcheiden, Edgar, kein Mißtrauen gegen mich mit ſich nehmen. Ich möchte ihre Freundin für alle Zeit bleiben, und wenn einſt häusliches Glück auf Schloß Barden⸗ berg eingezogen iſt, mich hin und wieder daran erfreuen, und das kann ich nur, wenn ſie klar in meine Vergangenheit ſehen, wenn ſie epfahren daß ihre künftige Gemahlin meine meine Schweſter iſt.

Ihre Schweſter, Ella! Ihre Schw

Graf Rudolf war mein Vater. Er be⸗ trog meine Mutter durch die traurige Poſſe einer falſchen Vermählung. Mich, ſein Kind, ließ er in England erziehen.

Und ihre Mutter?

Sie gab ihr Kind auf doch genug hie⸗ von, Edgar ſie kennen nun das Verhältniß, das mich in Paris mit ihrem Oheim verband.

*