Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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176 Villa zu ihrem Aufenthalt. Ella's Schönheit er⸗ regte Aufſehen, was durch das eigenthümliche Ver⸗ hältniß, in dem ſie als ſeine Schülerin hier lebte, noch erhöht werde. Sie war zu wenig eitel, um nicht finden, ein Gegenſtand der Neu⸗ gierde zu ſein. Sie zog darum den Kreis der Freunde möglichſt enge um ſich, und mit ihnen und Lorenzo v te ſie ſchöne Stunden und Tage in der reizenden Vill den Ueberreſten alter Herrlichkeit, auf einem der ſchönſten Punkte in der Umgebung Roms lag. Edgar war in möglichſte Nähe gezogen und ein täglicher Gaſt bei Ella. War ſie an ihrer Staffelei beſchäftigt, brachte er ſeine Zeit in der kühlen Halle oder dem Garten zu, wo Roſen und Lorbeer zu ſchattigen Lauben ſich verſchlangen⸗

Ella war ſo ſchön und ſo liebenswürdig und

von jenem Nimbus geiſtiger Höhe umgeben, der keinen kleinlichen Zweifel an ihrem Leben auf⸗ ſo ſehr es auch gegen die Sitte

kommen ließ, anſtieß. Der Freundeskreis dachte niemals daran⸗ ſten Tadel nur darin

einen Grund für den leiſeſt zu finden. Lorenzo nannte ſie ſeine Schülerin, in welchem andern Verhältniß ſie noch zu ihm

unangenehm zu emp

a, die, umgeben von