oTdgar hatte, beruhigt über Wilhemine's Schickſal, Wien verlaſſen, und n Rom von Ella 8
und Lorenzo auf das freudigſte begrüßt.
Sie waren in der ewigen Stadt ſchon ganz heimiſch geworden und führten unter ihren groß⸗ artigen Erinnerungen und im Anſchauen ihrer Kunſtſchätze ein ſchönes und freies Leben, das ſie über die gewöhnlichen ſoeialen Rückſichten erhob. In dieſem Sinne hatte ſich auch ein Kreis von Künſtlern und frohen Menſchen um ſie gebildet, die gleich ihnen gekommen waren, hier zu lernen und zu genießen, frei von den beengenden Ban⸗ den und Vorurtheilen des geſellſchaftlichen Lebens in der Heimath.
Lorenzo's bedeutendes Malertalent hätte wohl bald auch in weitern Kreiſen ehrende Anerken⸗ nung gefunden, aber er zog ſich gerne um Ella's willen zurück, und ſie wählten eine entlegene
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