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ſo mannigfaltig bewegte, und von wo aus er ſo manches pikante Couliſſengeheimniß erſpähen konnte. Aber das Amt eines Souffleur macht den Körper mürbe, es iſt aufregend und auch an⸗ ſtrengend.— Herz, nachdem er dreißig Jahre aus⸗ gehalten, erkrankte gefährlich und wurde penſionirt. Damit geſchah ihm nun kein beſonderer Gefallen. Sein Weib hatte ſeine Penſionirung ohne ſein Dazu⸗ thun zu Stande gebracht, und überraſchte ihn da⸗ mit, als er ſein Schmerzenslager wieder verließ. — Da ſeine Kräfte nur langſam zurückkehrten, fügte er ſich anfangs geduldig hinein, wäre aber ſpäter gerne wieder in ſein kleines Gehäuſe ge⸗ ſchlüpft, wenn er es nicht bereits von einem jungen Manne ausgefüllt gefunden hätte. Er ſchickte ſich in das Unabänderliche, und machte ſich ſogar einige Zeit glauben, nun keinen Schritt mehr in das Theater zu thun. Allein dieſer Verſuch wankte bald, denn das ging wirklich nicht: wer ſo lange in der Atmoſphäre des Bühnenlebens geathmet, der kann nur mit dem Tod ſich ganz davon trennen. Der Erſouffleur verſäumte bald keine Vorſtellung mehr und war ſelbſt häufig auf den Proben zu⸗ gegen, und kannte keine größere Wonne, als zu⸗


