Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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3 4 ſagte es dann auch Wilhelminen, und noch manches, was ihr doch nach und nach einiges Be⸗ denken brachte, und ſie williger auf ſeine Rath⸗ ſchläge hören ließ, die vor Allem Geduld und Ausdauer bedingten. Er fing an, dies und jenes an ihr zu tadeln: ihre Ausſprache, ihre Haltung, ihren Gang, die Bewegungen der Arme und Hände, und meinte, vor allen Dingen müſſe ſie einen gründlichen Unterricht erhalten. Er wolle um ihretwillen Madame Leibke, die ältere Anſtandsame, beſuchen, ſie hätte ſchon öfter Unter⸗ richt ertheilt, freilich ſtets nur auf Empfehlung der Fräulein Rauck, allein er meinte, es gehe viel⸗ leicht doch, wenn er auch dieſer Dame ſeine Auf⸗ wartung mache, und ſie um Protektion für ſeine angenommene Tochter, wie er ihr Wilhelmine vorſtellen wolle, bitte. Fräulein Rauck hatte ſchon manche Anfängerin beſchützt, doch bis jetzt war freilich noch kein Talent unter ihrer Protek⸗ tion zur Anerkennung gelangt. Ob dies jedoch Abſicht war oder in der Unbedeutenheit der Talente ſelbſt lag, wer hätte darüber im Publikum ein richtiges Urtheil haben ſollen? Und die Theater⸗ mitglieder ſwachen ſich nicht darüber aus, wenig⸗

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