Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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er ſie verſicherte, daß es gar nicht ſo leicht ſei, wie Moritz glaube, auf die Bretter zu kommen; er werde gar bald ſich davon überzeugen, und wieder heimwärts ziehen.

Der verwöhnte Sohn einer ſchwachen Mutter, wie Moritz es in hohem Grade war, fand es ganz in der Ordnung, dieſer am Abend vor der Abreiſe entſchieden zu erklären, daß er ſich erſt in der Welt noch mehr umſchauen wolle, ehe er wieder nach Bardenberg zurücktehre, und von ihr die nöthigen Mittel dazu zu verlangen. Das

gab denn einen Auftritt voller Bitten, Drohun⸗

gen, Vorſtellungen und Thränen, aus denen je⸗ doch Moritz als Sieger hervorging, ſeiner Mutter Baarſchaft bis auf das Nöthigſte zu ihrer Heim⸗ reiſe ſich aneignete, und von der Tante und Eliſe einen triumphirenden Abſchied nahm, um, wie er ſagte, einige intereſſante Orte Deutſchlands kennen zu lernen. Ehe er die Stadt verließ, kaufte en ſich die neueſten und gangbarſten Theaterſtücke, um ſich die Helden derſelben unterwegs einzuſtudiren. Er trug ſich mit dem Gedanken, Wilhelmine zu überflügeln und ihr bald mit ſeinem glänzenden Ruf zu imponiren. Seine Mutter hatte ihm