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wenn nicht ihn, mit dem ſie doch ſtets ſo freund⸗ lich gethan.
„Ich liebe Niemand ſo, wie du's verſtehſt, werde nie Jemand ſo lieben;“ verſicherte ſie eifrig.
„Ich glaube das nicht!“ entgegnete er ent⸗ rüſtet.„Willſt du mich nicht heirathen, ſteckt dir Graf Edgar noch im Kopf?“
„Heirathen!— Ich dich heirathen, Moritz, biſt du von Sinnen! Ich möchte zu Bardenberg nicht Gräfin, viel weniger Verwalterin ſein.“
„Aber ich ſage dir ja, daß ich Komödiant werden will um deinetwillen!“
„Ich aber heirathete dich doch nicht, nie, nie⸗ mals, du magſt werden was du willſt!— D'rum geh' wieder heim, Moritz, und heirathe ſpäter— Eliſe.“
„Jetzt gerade nicht! Ich will doch ſehen, wer mich zwingen kann, mich in Bardenberg zu lang⸗ weilen, und gar Eliſe zu heirathen. Nein, dir zum Trotze gehe ich jetzt nicht heim, und werde dir ſchon wieder zu begegnen wiſſen.“
Er rannte damit von dannen. Wilhelmine ſah ihm beſorgt nach, doch der Souffleur, der dieſe Scene belauſcht hatte, beruhigte ſie, indem


