Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Endlich wurde beſchloſſen, ſie, bis Nachrichten von Bardenberg eingetroffen, bei einer armen Fa⸗ milie vor dem Thore unterzubringen. Eliſe ſchickte ſc zum Ausgehen an, um dieſes einzuleiten, zu⸗ gleich auch um Wilheminens Gepäck von der Eiſenbahn, wo ſie es geſtern Abend gelaſſen. hereinzubeſorgen, da ihre Habſeligkeiten wenig⸗ ſtens einige Garantie für etwaige Unkoſten boten, die ihr Hierſein mit ſich bringen konnten. Moritz war indeſſen ſchon ausgegangen, und auch Wil⸗ helmine war fort ohne zu ſagen wohin. Eliſens Eiferſucht wurde dadurch ſehr rege, und raſch eilte ſie von hinnen, um die gefährliche Freundin möglichſt bald los zu werden. Allein wie er⸗ ſtaunte ſie, als dies ganz ohne ihr Zuthun ge⸗ ſchah, Wilhelmine gar nicht mehr zurückkehrte, und auch ihre Effekten ſchon abgeholt waren, als ſie davon Beſitz nehmen wollte. Sie glaubte, Moritz habe die Hand dabei im Spiele, er⸗ kannte aber nachträglich doch, daß er ſich ernſtlich um Wilhelminens Entfernung ängſtige, und gleich ihr im Unklaren darüber ſei. Wo ſie hingekommen, blieb ein Räthſel, deſſen Intereſſe jedoch in den Hintergrund trat, als die Verwal⸗