Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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in Betreff ihrer. Dieſe meinte nämlich, Wilhelmine ſolle Sängerin werden, da dies jedenfalls eine ein⸗ träglichere Carrière ſei, und ſollte einſtweilen eben in den Chor gehen, und bei irgend einer Ovche⸗ ſter⸗Familie ein billiges Unterkommen ſuchen. 3

bens beſchlich Wilhelmine, und hätte nicht die Theaterbekanntſchaft von heute Abend ihr einigen Troſt gewährt, der Muth wäre ihr wahrſcheinlich bei Eliſens durcheinandergemengten Anſichten, Rathſchlägen und moraliſchen Zurechtweiſungen wenigſtens für einige Zeit dahingegangen. Mor⸗ gen ſo früh als möglich den penſionirten Souffleur aufzuſuchen und ſich ihm ganz anzuvertrauen, war der Vorſatz mit dem ſie endlich einſchlief und der ihr ſelbſt anmuthige Traumbilder vorführte. Beim Frühſtück gab es ein Gezänke zwiſchen dem Neffen und der Tante. Dieſe wollte, er ſolle ſogleich wieder nach Haufe reiſen, allein jener eb dabei, da er nun doch einmal da ſei, erſt Stadt ſich genauer anzuſehen. Die Idee, Wilhelmine zum Theater zu gehen, welche ardenberg lebhaft beſchäftigt hatte, ver⸗ nvorigen Abend etwas von ihrem

Eine Ahnung der Schwierigkeiten ihres vo

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