Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Wilhelmine warf dem ſchnellerworbenen Freund einen dankbaren Blick zu; antworten konnte ſie nichts mehr; Moritz zog ſie raſch die Treppe hinab. dem Ausgang zu.

Sie fragte ihn, ob er denn den Weg in die Roſengaſſe wiſſe? Und als er es verneinte, blieb ſie ſtehen und ſagte, auf den alten Herrn zeigend:

Herr Herz wird ſo gütig ſein, mit uns zu gehen, er wohnt in derſelben Straße.

Das kam nun Moritz ganz gelegen, dem es anfing bange zu werden, ob er wohl auch die Wohnung der Tante noch finden könne. Es war bereits zehn Uhr. Die ſpäte Stunde machte auch jetzt Wilhelmine einiges Bedenken. Aber was war zu thun? Sie baute auf Eliſens Freund⸗ ſchaft und ſuchte damit ihr Herzklopfen zu be⸗ ſchwichtigen. Die Roſengaſſe lag ziemlich ent⸗ fernt von dem Theater; es war ein wahres Glück, daß ſie einen ſo dienſtfertigen Führer gefunden Jatten.

Ich hoffe ſie bald wiederzuſehen, ſagte Herr

im Abſchied an dem dunkeln Haus, in dem Fante wohnen ſollte, und gab mit die⸗ Jilhelmine einen wahren Herzenstroſt,