Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Moritz mußte ſie an den Aufbruch mahnen, ſo vertieft ſtarrte ſie auf den herabgefallenen Vor⸗ hang Jetzt fiel ihr auch der freundliche Herr wieder ein; ihr Auge ſuchte ihn und fand das ſeine lächelnd auf ſie gerichtet.

Wo wohnt die Tante ihres Begleiters? fragte er ſie im Herausgehen.

Sie nannte die Straße, die ſie von Moritz einmal gehört.

Ei ſieh, welch glücklicher Zufall! rief der alte Herr; da wohne ich ja ganz in ihrer Nähe. Wie heißt die Tante?

Es iſt die Wittwe Haber. Ihr Mann war Steuerbeamter. Kennen ſie vielleicht die Frau, und Eliſe, ihre Tochter?

Ja, ja, ſo oben hin. Gefällt es ihnen vielleicht dort nicht recht, dann gehen ſie die Straße etwas weiter abwärts und ſuchen ſie Nummer dreiundneunzig. Da gehen ſie durch ein großes Ein⸗ gangsthor, dann über den Hof nach dem Garten; dort ſteht ein kleines Häuschen, und in dem wohn⸗

ich und meine Mice das iſt nämlich mein

Weib, und nun vielleicht gefällt es ihnen de beſſer dort, als bei der Steuerbeamtenwittwe.