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weiß, warum er ſeine Braut nicht fand, und— wenn er ſie ſehen ſoll.—
„Und wenn er zurückträte, dieſe beſtimmte Braut ausſchlüge?— wenn er ſie liebte, Ella?“—
„Mich!— mich, Lorenzo! an deren Namen ein ewiger Makel kleben wird, die er kennen lernte in ihrer Geſellſchaft, als ihre Begleiterin?— mich ſollte ein Graf Bardenberg— dieſer Graf Bardenberg lieben können, der noch für einen reinen Stammbaum ſchwärmt, und bereit iſt, das Opfer ſeines Lebens dem Andenken eines Todten zu bringen?— O, Lorenzo, wie können ſie ſo bitter ſcherzen, als ob ich je vergäße, welche Schmach an meinem Leben haftet.— Den ſtolzen Namen, welcher mir gebührt, darf ich nicht tra⸗ gen, der unbedeutende, den ich angenommen, muß erſt durch mich ſelbſt einen guten Klang erhalten — und dann erſt, wenn Ella Karren ſich Künſt⸗ lerruhm erworben hat, ein Lorbeer ihre Stirne ziert, dann erſt wird, was als Schmach auf ihr laſtet, in reinerem Lichte erſcheinen. Denn ſagen ſie ſelbſt, Lorenzo, wer kann an meine Tugend glauben? War ich nicht in Paris die Gebieterin in dem glänzenden Salon des Grafen Rudolf?—


