Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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das Unvermeidliche, die Herrin dieſes abgeſchlo[

ſenen Hauſes, aus dem nur ſelten ein Laut drang, achtete nicht mehr darauf. Nicht aus den Fen⸗ ſtern folgte ihr Auge dem Ohr, an das die Tril⸗ ler der Nachtigall ſchlugen, nicht wenn ſie lang⸗

ſam im Schatten der umen wandelte. Stets

den Blick zu Boden geſenkt, ſchien ſie nur der Stimme in der eigenen Bruſt zu lauſchen, für ihre Töne noch empfänglich zu ſein. Aus ſt ch tiefer Gram; ſeine verwitter⸗

Zeigten keine Spur früherer Schönheit mehr. Geſtalt, groß und hager, hatte in dem dunkeln Gewand etwas Geſpenſtiſches, das ſich noch vermehrte, wenn ſie das trübe Auge aufſchlug.

Es war die Gräfin Maria Bidenbetgſ die

Wittwe des jüngern Grafen, dem Edgars Mut⸗

ter nicht vergeben konnte, daß er einſt bei der

Bewerbung um ihre Liebe zurückgetreten war und ſich entfernte, um dem ältern Bruder ihre Hand zu überlaſſen. Es war die ſchwermüthige Frau, die ſich nach der Trennung von ihrem Gemahl hier von der Welt abſchloß, um ihren trüben

Ideen nachzuhängen; die Mutter, welche in zar⸗

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