Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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Zur Seite des Comoſees, da wo ſeine na ſchen ufer ſich ins Gebirge verlieren, lag auf mäßiger Anhöhe ein Landhaus. Es mochte wohl vor Jahren frei herabgeſchaut haben in die reizende Landſchaft, die vor ihm ausgebreitet lag, jetzt ſteckte es faſt ganz verborgen in Bäumen und Buſchwerk, das da und dort noch künſtlich zuſam⸗ mengezogen war, es mit grünem Laubwerk mög⸗ lichſt zu verſchleiern. Ueberhaupt ſchien jede hei⸗ tere Lebendigkeit von hier verdrängt zu ſein. Faſt lautlos ſah man hie und da einen Diener durch den blumenloſen Garten wandeln, leiſe die Thüre des Hauſes öffnen und ſchließen und die dunkeln

Rouleaux der Fenſter auf⸗ und niederziehen. Rür

die gefiederten Sänger waren nicht zu entfernen; je dichter das Gebüſch und je höher die Bäume wurden, deſto größer wurde ihre Zahl, deſto fröh⸗ licher ihr Getriller, deſto heimlicher ihr Liebesleben. War es eine Gewohnheit oder Schickung in