Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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Freilich, und warum auch nicht? fiel Wil⸗ helmine raſch ein, und ſetzte ebenſo hinzu:Soll ich's gleich jetzt thun?

Jetzt? wie könnteſt du das, da wir den Schluß noch nicht v fragte Manuela verwundert.

O, das thut nichts. Ich wüßte ſchon ein ſchönes Ende für dieſe Geſchichte.

Woher? forſchte Manuela, doch Frau Thereſe begann eben fortzufahren und ſie mußten ſtille ſein.

Als ſie zu Tiſche gingen, ſagte Wilhelmine zu Manuela:Der Schluß gefiel mir nicht. Der meine iſt viel ſchöner. Und als ſie von der Vor⸗ leſerin gelobt wurde wegen ihrer Aufmerkſ ſamkeit, und die Priorin ſie aufforderte, die vorgeleſene Legende zu erzählen, ſprach ſie ohne Zögern:

Ich will es thun, aber ein anderes Ende will ich euch ſagen.

Das ſollſt du nicht, verwies die Priorin; nur was du gehört, ſollſt du wieder erzählen.

Ich aber den Schluß nicht mehr, e harrte Wilhelmine.

So erzähle ſo weit du mit Aufmerkſamkeit gefolgt biſt.