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die ihre Mutter ſie unlängſt mitgenommen, um damit ihr Sträuben gegen die Kloſterpenſion zu beſchwichtigen.
„Ach— ach— ich träumte ſo ſchön,“ klagte Wilhelmine;„und erſt, als ich ſo hoch herunterfiel, erſchrack ich vor der Schlange, ich wußte es ja, daß ſie dem ſchönen Prinzen nichts zu Leide thut, und die drei ſchwarzen Damen kommen ſie zu tödten.“ Dann vor die Priorin tretend, fragte ſie:„Soll ich ihnen von der Zauberflöte erzählen, oder was ich ſonſt ſchon im Theater geſehen? Ich weiß das Alles noch ganz genau.“
„Von ſolchen Dingen erzählt man hier nicht;“ mahnte die Priorin ſtrenge, ſetzte jedoch milder hinzu:„Du mußt ſie dir ganz aus dem Sinne ſchlagen; mußt nicht mehr daran denken, dann wirſt du auch nicht mehr davon träumen.“
„Kann man denn vergeſſen, was man nicht vergeſſen will? Und muß man denn nicht träu⸗ men, was man eben träumt?“ fragte Wilhelmine und ſah mit ihren großen Augen die Priorin ſo forſchend an, daß dieſe eine Beklommenheit ver⸗ ſpürte und zögernd erwiderte „Man träumt nur von dem, an das man viel


