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Der Juͤngling fluchte ſeinem Verhaͤngniſſe, aber er mochte ihm nicht entgehen; jede Ruͤck⸗ ſicht gebot Gehorſam und Ausharren; er ging nach Weſtindien, wo ein laͤngerer Aufenthalt der Europaͤer nöthig war. Er ſchrieb an Herminen und deren Vater Entſchuldigungen, Rechtferti⸗ gungen und Verſprechungen. Keine Antwort er⸗ folgte; der alte Dittmar unterſchlug die Briefe.
Hermine, die ungluͤckliche Verlaſſene, ſtand auf dem Punkte, Mutter zu werden; ihr Vater ſluchte, tobte, ſchrieb bitter an den alten Ditt⸗ mar, und erhielt zur Antwort: wie man den Vater und die Tochter ſehr beklage, daß aber Edwin, einſehend: eine ſolche Verbindung ſey ſeinem Gluͤcke nur hinderlich, ſich außerhalb Europa mit einer reichen Erbin vermaͤhlt habe.
Als Edwin an den Vater in dieſer Bezie⸗ hung ſchrieb, ward ihm gemeldet: Hermine habe ihn aufgegeben, eine unſittſame Lebensweiſe an⸗ gefangen und ſich ſodann anderweitig verheira⸗ thet.
So hatte Dittmar den Plan entworfen, zwei liebende Herzen zu trennen, und leider ge⸗ lang es ihm. Der Sohn, bethört durch die Ver⸗ ſtelungskunſt des Alten, glaubte dem Vater aufs Wort, wollte Anfangs verzweifelnd ſich in die


