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gute Mama, ich bin ſo unendlich glücklich, und ich weiß ja, daß Du nur mein Glück willſt. Arthur wird Dir gewiß ſtets ein liebevoller Sohn ſein.“ 6
Frau von Wüſtenbrink war zufrieden mit dem Auf⸗ treten des Baumeiſters. Er hatte ihrem Ehrgeiz zu ſchmeicheln gewußt, ihr alle nur erdenklichen Aufmerk⸗ ſamkeiten erwieſen, und mehr verlangte ſie nicht; ſie hoffte eine vollſtändige Herrſchaft über ihn zu ge⸗ winnen.
„Du haſt Recht, ich will nur Dein Glück, und ich hoffe, daß Du es an der Seite des Baumeiſters finden wirſt; er hat ſich ſehr zu ſeinem Vortheil geändert, ſeit ich ihn nicht geſehen“ entgegnete die ſtolze Frau.
Welche Seligkeit empfand Alice bei dieſen Worten! Sie glaubte, daß nun nichts mehr ihren Lebenshimmel trüben könne. Offen und frei durfte der Geliebte ihr nahen, und wie ſtolz machte ſie der Gedanke: öffentlich als die Braut des Mannes zu gelten, der ja für ſie der Inbegriff alles Hohen und Edlen war. Daß die Aeltern Arthur's gegen ſeine Verbindung mit ihr ſein könnten, nahm ſie keinen Augenblick an.
Lachende Träume von einer goldenen Zukunft um⸗ gaukelten die Jungfrau in der folgenden Nacht, und als ſie am Morgen erwachte, da hoffte ſie, der Geliebte
werde bald mit den Aeltern nahen, um wieder einige Steffens, Ein Wechſel. II. 14


