Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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von ſeinem nächtlichen Treiben außer dem Hauſe ge⸗ habt.

Das Manco in der Kaſſe hatte zur Folge, daß uns Alles genommen und gerichtlich verkauft wurde; wir ſtanden verachtet, hülflos und von allen Freunden verlaſſen da und zogen hierher, um uns von unſerer Hände Arbeit zu ernähren. Anfangs ging dies recht gut, obgleich wir nicht an anſtrengende Thätigkeit ge⸗ wöhnt waren.

Doch unſer Unglück ſollte erſt vollſtändig werden. Mein Sohn kam, an einem Bruſtübel leidend, von der Univerſität zurück und ſtarb nach einem dreimonatlichen Krankenlager in meinen Armen, nachdem wir das Letzte geopfert, um ſein Leiden zu lindern. Wenige Monate ruhte er im Grabe, als ich zu ſiechen begann und ar⸗ beitsunfähig wurde. Nun lag die ganze Sorge für unſern Unterhalt auf Emilie. Sie war Tag und Nacht unermüdlich thätig, aber meine Krankheit machte manche größere Ausgabe erforderlich, die Näherei und andere weibliche Handarbeiten trugen ſo wenig ein, daß wir endlich zu der Einſicht kamen, es ſei unmöglich, in der bisherigen Weiſe den Unterhalt zu erſchwingen.

Emilie bemühte ſich um ein Engagement beim Thea⸗ ter, wurde aber abgewieſen. Sie hatte früher in beſ⸗ ſern Tagen ſich einige Kenntniſſe in der Muſik erwor⸗