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ben und wollte dieſelben nun durch das Ertheilen von Unterricht verwerthen, aber auch hierin war ſie nicht glücklich, und ſo entſchloß ſie ſich denn, durch eine Nachbarin darauf hingewieſen, als Harfenſpielerin auf⸗ zutreten. Geſtern hatte ſie zum erſten Male ſich öffentlich gezeigt, und wenn ſie auch bei der Rückkunft heiße Thränen geweint, ſo konnte ſie ſich doch nicht entſchlie⸗ ßen, ohne weiteres dieſen Erwerbszweig aufzugeben, da er uns die nöthigen Mittel zur Friſtung des Lebens zu bieten ſchien.“
Jetzt ſchwieg Frau Baude und blickte voll inniger Zärtlichkeit zu ihrer Tochter hinüber, die das Auge zu Boden geſenkt hatte.
„Ich beklage von ganzem Herzen Ihr hartes Ge⸗ ſchick und wünſche nur, daß es mir vergönnt ſei, ein wenig zur Linderung deſſelben beizutragen“ ſprach Ar⸗ thur gefühlvoll.
„Wenn Emilie durch Ihre Vermittlung ein Enga⸗ gement für die Bühne erhält, ſo ſind unſere kühnſten Hoffnungen erfüllt; ich weiß, ſie wird im Stande ſein, ſich als Schauſpielerin einige Anerkennung zu erwerben. Ihre Gage, mag dieſelbe auch noch ſo klein ſein, muß ausreichen für unſere geringen Lebensbedürfniſſe, und ſie behält Zeit, ſich während des Tages etwas mit mir


