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zu gehen. Weiſen Sie mein Anerbieten nicht kalt zurück,
es wird Ihnen ohne alle ſelbſtſüchtigen Abſichten ge⸗ macht“, verſicherte Arthur.
„Unmöglich können wir die Hülfe eines fremden jungen Mannes in Anſpruch nehmen, ohne unſern gu⸗ ten Ruf zu gefährden, die Ehre meiner Tochter in Frage zu ſtellen“ entgegnete Frau Baude.„Sie ſcheinen ein redlich geſinnter und gütiger Herr zu ſein, aber den⸗ noch bin ich genöthigt, jedes freundliche Anerbieten Ihrerſeits dankend zurückzuweiſen. Sie werden die
BGründe dafür ohne weitere Erklärung ermeſſen können“,
entgegnete Frau Baude.
Arthur war in Verlegenheit. Emilie blickte ſchüch⸗ tern zur Erde, ohne auch nur ein Wort zu ſprechen, und ihre Mutter hielt ihn gewiß für einen Abenteurer, der unter dem Deckmantel der Menſchenfreundlichkeit junge Mädchen zu verführen ſuchte.„Wenn Sie jede Hülfe ſeitens eines Ihnen Fremden zurückweiſen“ be⸗ gann er nach einer ziemlichen Pauſe,„ſo geſtatten Sie mir wenigſtens, daß ich Ihnen einen wohlge⸗ meinten Rath ertheile: Laſſen Sie Ihre Tochter zum Theater übergehen, ihre Erſcheinung ſichert ihr gewiß eine vortheilhafte Aufnahme; ſie hat meinem Ermeſſen nach eine gute Bildung genoſſen und wird jedenfalls
das Publikum entzücken. Dann aber iſt ihre Stellung Steffens, Ein Wechſel. II. 2


