Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Möge Gott Dir reichlich vergelten, was Du an mir thuſt.

Ach, Mutterchen, ſprich doch nicht ſo, ich arbeite ja ſo gern; wenn ich nur ſo viel verdienen könnte, um Dich ordentlich zu pflegen und einen Arzt zu bezahlen, aber wir brauchen leider die geringen Einnahmen zum Lebensunterhalt und ich kann eigentlich nichts für Deine Wiedergeneſung thun.

Das Geſpräch zwiſchen Mutter und Tochter wurde unterbrochen, ein vernehmliches Klopfen an die Thür ſtörte ſie auf.

Emilie öffnete den niedrigen Eingang. Sie erröthete heftig der Baumeiſter Soren ſtand vor ihr.

Verzeihung, mein Fräulein, wenn ich ſtöre, ſagte er befangenich komme, um ein wichtiges Geſpräch mit Ihnen anzuknüpfen.

Das junge Mädchen bedeutete den Baumeiſter, daß er näher kommen möge, Arthur trat in die Stube und grüßte beſcheiden die kranke Frau.Ihre Mutter? fragte er leiſe, an Emilie gewendet.

Ja, meine Mutter, antwortete dieſe, noch immer verwirrt;ſie iſt ſeit längerer Zeit leidend, und dies iſt auch der Grund, der mich zu der Geſellſchaft führte, in der Sie mich geſtern Abend geſehen.

Ich bin der Baumeiſter Soren, verehrte Frau,