Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

231

derſehen als den ſchönſten Tag meines Lebens aus, und wenn ich zuweilen ungewöhnlich ſtill und ernſt erſcheine, ſo kannſt Du immer annehmen, daß ich dar⸗ über nachſinne, in welcher Weiſe ich Soren bei unſerer nächſten Zuſammenkunft begegnen ſoll.

Alſo ſo feſt biſt Du davon überzeugt, daß Ihr Euch wiederfindet? So feſt, daß ich mein Leben darauf verwetten möchte.

Das Geſpräch wurde hier unterbrochen, denn Ali⸗ cens Geſellſchaftsdame erſchien, um die letztere zu fragen, ob ſie nicht einen Spaziergang in das Dorf unternehmen wolle, um daſelbſt eine Familie zu be⸗ ſuchen, in der Kranke ihrer Hülfe bedurften.

Sogleich war Alice bereit.Laſſe Dir die Zeit nicht lang werden, Papa, bald bin ich wieder bei Dir, ſprach ſie ſchmeichelnd, küßte dem Vater die Wange und eilte davon.

Der General lächelte wohlgefällig vor ſich hin. Alice war der Abgott ſeines Herzens, der ihn noch ans Le⸗ ben feſſelte.

Doch nicht allein von dem Vater wurde das Fräu⸗ lein geliebt, alle, die mit ihr in Berührung kamen, verehrten ſie wie einen Engel. Die Dorfbewohner brauchten ſich nur an ſie zu wenden, um jeden gerech⸗