Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Tage und Wochen ſchwanden ſchnell dahin. Faſt an jedem neuen Morgen trafen der Oberförſter und der älteſte Sohn des Majors mit ihren Familien auf dem Gute Hünenburg ein und verblieben dort den größten Theil des Tages, alle wollten ſoviel als möglich das

Glück genießen, in der Geſellſchaft des jungen Baumei⸗

ſters zu weilen.

Sage mir nur, mein Sohn, wie haſt Du es über Dich gewinnen können, ſo lange Zeit ohne Nachricht von uns zu leben? fragte die Majorin eines Tages ihren Sohn, als ſie im traulichen Geſpräch beiſammen ſaßen.

O ich habe immer gewußt, wie es Euch ergeht, antwortete Arthur beſtimmt.Mein Freund Martel ſorgte ſtets dafür, daß ich von Zeit zu Zeit Nach⸗ richt über Euch erhielt, und einige meiner Briefe an Euch wurden auch durch ihn befördert.

Alſo dieſer Martel! Der Menſch iſt einigemal bei uns geweſen, hat ſich immer aufs angelegentlichſte nach unſern Verhältniſſen erkundigt und zum Schein nach Dir gefragt, aber nie das Geringſte von Dir ge⸗ äußert.

Er handelte nach meinem Willen, antwortete Ar⸗

thur.Uebrigens iſt er mir, wie ich ſchon mittheilte,

ein treuer Freund geweſen.