Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Aber wenn Du ſo fortfährſt, wie Du begonnen, ſo reibſt Du Dich ja auf, und das darfſt Du nicht! proteſtirte der Vater.

Sei deshalb außer Sorgen; ich bin an Arbeit ge⸗ wöhnt und ſie iſt mir lieb und werth. Doch ich bin jetzt auch im Stande, ein gemächlicheres Leben zu füh⸗ ren wie bisher, ich habe das Ziel erreicht, wonach ich lange geſtrebt antwortete Arthur liebevoll.

Der Major und ſeine Gattin lebten gleichſam wie⸗ der auf in der Geſellſchaft ihres jüngſten Sohnes. Nur die wenigen Stunden während der Macht brachte er außer ihrer Geſellſchaft zu, ſonſt ließen ſie ihn nicht von der Seite. Sie hatten ihn ja ſo viele Jahre nicht um ſich gehabt, da mußten ſie nun wohl einen Erſatz für die lange Trennung ſuchen.

Arthur fühlte ſich durch die Liebe der Seinen für die überſtandenen Mühen und Entbehrungen reich be⸗ lohnt, er vermochte in ihrer Geſellſchaft jedes Weh ſeines Herzens in der Bruſt zu verſchließen und we⸗ nigſtens vollſtändig zufrieden zu erſcheinen. Freilich konnte er den angenommenen Ernſt nicht ganz ablegen, aber ſein Schmerz blieb ihnen fremd; warum ſollte er ſie auch durch die Kunde betrüben, daß er ſich namen⸗ los unglücklich fühle? War es doch genug, daß er an einer vielleicht unheibaren Wunde litt.