Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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es überreichend, ſprach er in beſcheidenem Tone:Hier überzeuge Dich, daß ich Deiner werth und fähig bin, mir Anerkennung zu erwerben.

Der alte Herr las eine Weile, dann rief er ver⸗ gnügt.Ja, Du biſt mit Leib und Seele ein echter Soren! O dieſen Tag gebe ich nicht für zehn Jahre meines Lebens hin! Siehſt Du jetzt, Frau, warum ich mich immer nach einem Wiederſehen ſehnte? Aber nun ſage mir auch unverhohlen, mein Junge, wie viel Schulden haſt Du? Verſchweige mir nichts, ich bezahle Alles und müßte ich das Gut verkaufen!

Sechstauſend Thaler habe ich

Sechstauſend Thaler! unterbrachen den Baumeiſter die Ausrufe von mehreren Seiten.H Himmel!

Sechstauſend Thaler habe ich mir erſpart, hier ſind die Zinsſcheine darüber fuhr Arthur fort, ſeine Brieftaſche hervorziehend.Ich hatte ſchon etwas mehr, doch die letzte Zeit koſtete viel Geld.

Unmöglich! Mache keine Witze! riefen die Ge⸗ ſchwiſter. Der Major aber ſah die Papiere durch und ſprach dann mit bewegter Stimme:Ich habe Dir einſt großes Unrecht gethan, mein beſter Junge, ver⸗ zeihe Deinem alten Vater! Uebrigens biſt Du durch eine gute Schule des Lebens gegangen und jetzt wohl ein beſſerer Baumeiſter, als Du einſt ein Offizier warſt.

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