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friedigt, der Kuchen erlitt einige mächtige Schnitte, die Kaffeetaſſen waren gefüllt, man ſetzte ſich um den großen Familientiſch und begann das Frühſtück einzunehmen.
Da plötzlich erſcholl in geringer Entfernung der muntere Ton eines Poſthorns und ſtörte die kleine Geſellſchaft auf. Alle eilten ans Fenſter, die Kinder ſchneller, Vater und Mutter aber mit der Bedächtigkeit und Ruhe des Alters.
„Eine Extrapoſt!“ rief der Oberförſter.„Gewiß ein Freund, der Dich überraſchen will, lieber Vater!“
Der offene Poſtwagen war inzwiſchen näher ge⸗ kommen. Ein junger, ernſter Mann mit ſtark markir⸗ ten Zügen, bleichen Wangen, das Auge durch eine Brille mit goldener Einfaſſung geſchützt, lehnte daraus hervor und blickte unverwandt nach dem Hauſe. Seine Kleidung war, ſoweit die Neugierigen erforſchen konn⸗ ten, höchſt elegant und modern, aber Niemand er⸗ kannte ihn.
Jetzt hielt der Wagen, die Mutter drängte ſich vor, warf einen prüfenden Blick auf den Ankömmling und rief mit zitternder Stimme:„Arthur, unſer guter Arthur!“
„Bei Gott, er iſt es!“ ſtammelte der Major und hielt ſich an dem Fenſterrande feſt.
„Onkel Arthur, Onkel Arthur!“ jubelten die Kleinen.
Inzwiſchen waren die Geſchwiſter und der Schwa⸗


