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von den Kindern ſeinen Wünſchen entgegen gehandelt wurde; und daß dieſer die Militärcarrière für die beſte und glänzendſte hielt, ſeine größten Hoffnungen auf ihn geſetzt hatte, wußte Arthur nur zu wohl. Er fühlte ſich mit jedem neuen Morgen unglücklicher und ſuchte ſein Leid meiſt in der Geſellſchaft der ſorgloſen Kameraden zu betäuben.
Inzwiſchen verlebte Adelheid von Wüſtenbrink ſtille, freudenloſe Tage. Umſonſt hatte ſie mehrere Abende hintereinander den Geliebten im Garten er⸗
wartet, er kam nicht, und ſie mußte zuletzt immer, das
Herz voll Trauer und Weh, den Rückweg in die älter⸗ liche Wohnung antreten, wo ſie ihrem Schmerz keinen Ausdruck geben durfte. Anfangs ſuchte ſie ſich noch mit der Hoffnung zu tröſten, daß Arthur, über die Worte des Vaters entrüſtet, welche er unfreiwillig hatte hören müſſen, nur ſo lange ihr fern bleiben werde, als dieſelben ihm friſch im Gedächtniß ſeien; nachdem aber eine ganze Woche vergangen war und er noch immer nichts von ſich hören oder ſehen ließ, da drohte ihr das liebende Herz vor Sehnſucht und Leid zu zer⸗ ſpringen; ſie hielt die Qual nicht länger aus, ſondern mußte ſich Gewißheit darüber verſchaffen, was den Geliebten vermöge, ſie gänzlich zu meiden. Alle Rück⸗ ſichten ſchwinden laſſend, ſchrieb ſie an Soren und


