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nehmen wir in der Welt ein? Wir ſtehen des Mor⸗ gens auf, um ein paar Stunden das Gehen regelrecht zu lernen und zu lehren und Schwenkungen zu machen dann nach beendetem Dienſt darauf zu ſinnen, wie wir den Tag am angenehmſten verbringen, und wenn wir kein Geld haben, uns von der Langeweile plagen zu laſſen, nebenbei den Großen zu ſpielen und zu thun, als ſeien wir die Herren der Welt, während wir doch ein klägliches Daſein führen. Eine geiſtige Fortbildung iſt für die meiſten von uns gleichſam nur ein Phäno⸗
men; ſobald wir die Epauletten tragen, bedarf es
nicht mehr großer Anſtrengung, zu den höchſten Ehren zu gelangen, das heißt, wenn wir überhaupt dazu be⸗ ſtimmt ſind, dereinſt eine Stellung in der Welt ein⸗ zunehmen; jedenfalls aber iſt der ein Thor, der da glaubt, ein gründliches Wiſſen berechtige allein zum Emporkommen. Deshalb findet man es auch ſo ſelten, daß ſich einer die Mühe nimmt, noch nach dem Exa⸗ men den Studien obzuliegen. Nein, Freund, da lobe ich mir einen Stand, in welchem gründliches Wiſſen allein für das Fortkommen maßgebend iſt.“ „Deine Anſichten können leicht dazu führen, daß Du eher, als Dir lieb iſt, Deinen Stand vertauſchen mußt. In welcher Stellung glaubſt Du übrigens, daß keinerlei Bevorzugung waltet?“


