Teil eines Werkes 
4. Band (1870)
Entstehung
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„Alſo Sie wollen nicht Vernunft annehmen?“ wandte ſich Sacco ungeduldig nochmals an die böſe Frau.

„Was redet der Grünſchnabel von Vernunft? Wollen Sie ſich auf die Strümpfe machen?“ keifte die Gärt⸗ nerin jetzt bedeutend vernehmlicher als bisher.

„Ich muß ſcheiden. So behüte Dich Gott, mein theures Leben! Vergiß mich nicht, wir ſehen uns wie⸗ der“, ſprach traurig der junge Mann.

„Nie, nie werde ich Dein Bild aus meinem Herzen reißen!“ ſchluchzte Anna troſtlos.

Dazwiſchen kreiſchte die Gärtnerin, während ſie dicht an den Grafen herantrat und drohend die Hand erhob: „Nun wird es mir zu arg! Wird Er ſich endlich davon⸗ machen, Er frecher Patron?“

„O Mutter, übe Erbarmen, Du mordeſt mich“, weinte Anng.

Sacco eilte von dannen.

„Wie er ausreißt!“ jubelte die Gärtnerin. Zürnend wandte ſie ſich darauf an die Tochter:„Jetzt, Pflicht⸗ vergeſſene, folge mir nach Hauſe, wo Du Dein Schickſal erfahren ſollſt!“

Gebrochen an Körper und Geiſt wankte die Jung⸗ frau hinter der ergrimmten Mutter her.

Glücklicherweiſe hatte ſich keine menſchtiche Seele